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Im Zwielicht  - Ingrid Gross, L.J. Smith Es ist schon eine Weile her, dass ich die erste Folge der TV-Serie gesehen habe, aber ab diesem Zeitpunkt war ich angefixt, musste die erste Staffel von „The Vampire Diaries“ ganz schauen und habe nun auch schon eine Weile die zweite Staffel bei mir, die ich auch bald einmal sehen möchte. Eine Freundin hatte mir erzählt, dass die Serie auf einer Buchreihe basiert, aber Buchreihe und Fernsehserie sich doch ziemlich unterscheiden würden. Da ich auch in einem Bücherblog etwas über die Buchreihe gelesen hatte, nahm ich mir vor, zumindest den ersten Band der Reihe einmal zu lesen. Irgendwann in ungewisser Zukunft. Tja, dann stand ich letzte Woche im Müller, durchforstete die Kiste mit den Mängelexemplaren und da war es: „Im Zwielicht“, der erste Band der Reihe „The Vampire Diaries“ und kostete gerade mal 3€. Ich musste ihn mitnehmen und dann kurz danach auch gleich anfangen zu lesen.

Die beiden ungleichen Brüder Damon und Stefano verbindet die Liebe zur schönen Catarina, die sie beide zu Vampiren und zu erbitterten Feinden machte. Stefano möchte einen Neuanfang im beschaulichen Fell's Church machen und alles, auch seinen Bruder, hinter sich lassen. Was für ein dunkles Geheimnis er verbirgt, ahnen seine neuen Mitschüler nicht. Elena, die normalerweise jeden Jungen um ihren Finger wickeln kann, stößt bei Stefano plötzlich auf Granit. Doch so leicht gibt sie sich nicht geschlagen – schließlich hat sie sich Hals über Kopf in den Neuen verliebt. Und das ist ihr zuvor noch nie passiert. Mit der Zeit erwärmt sich auch Stefano für sie und sie findet schließlich heraus, was sie, Stefano, Damon und Catarina miteinander verbindet.

Anfangs dachte ich, dass Elena im Buch Caroline in der TV-Serie gleichen würde. Allerdings ist die Serien-Caroline sympathischer als Elena im ersten Band der Buchreihe. Einige Personen, die im Buch vorkommen, kommen in der Serien-Adaption nicht vor und umgekehrt, aber das hat mir rein gar nichts ausgemacht. Allerdings hatte ich anfangs Schwierigkeiten damit, auch nur einen der Charaktere so richtig sympathisch zu finden, da Elena sehr arrogant ist. Sie ist hübsch und beliebt und spielt das auch aus. Elena scheint sich auch keine Gedanken darüber zu machen, wie sich ihr Ex-Freund Matt fühlt, mit dem sie Schluss macht, weil sie nur Freundschaft für ihn empfindet, nur um ihm kurz danach über Stefano auszufragen. Außerdem fand ich es schade, dass man Elenas Freundinnen Bonnie und Meredith nicht so wirklich kennenlernen konnte, da meist Elena im Vordergrund stand.

Aber dass mir die Charaktere nicht so sympathisch waren, hinderte mich nicht daran, das Buch in kürzester Zeit auszulesen, die Handlung war nämlich wirklich spannend – und das obwohl ich die erste Staffel der Serie schon gesehen habe, mir die Handlung also größtenteils bekannt vorkam. Ich habe von diesem Buch auch ehrlich gesagt nicht sehr viel erwartet, wurde aber ziemlich überrascht, da ich nicht damit gerechnet hätte, dass es mich so fesseln und doch sehr gut unterhalten würde. Ich möchte die weiteren Bände auf jeden Fall noch lesen und kann die Serie als nette, nicht sonderlich anspruchsvolle Unterhaltung allemal empfehlen.