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megchen

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Der Nachtwandler - Sebastian Fitzek Am neuen Psychothriller von Sebastian Fitzek ist mir in der Buchhandlung als erstes das tolle Cover ins Auge gesprungen. Der Schnitt des Buches wird nämlich von einem Teil des hinteren Buchrückens bedeckt, das mit einem Zahlenschloss bedeckt ist. Das hat natürlich etwas mit dem Inhalt zu tun, aber mehr verrate ich hier nicht, da ich niemanden spoilern möchte.

Leon und seine Frau wohnen seit etwa einem Jahr in einer sehr schönen Altbauwohnung, in die sie unbedingt einziehen wollten. Als Kind hatte Leon Schlafstörungen, wurde beim „Nachtwandeln“ gewalttätig. Lange war er deshalb in psychiatrischer Behandlung und denkt, er sei geheilt. Eines frühen Morgens wacht er auf und kann seiner Frau Nathalie nur noch beim Packen ihrer Sachen zusehen. Nachdem er ihr im Treppenhaus hinterhergelaufen ist, kehrt er hilflos in die Wohnung zurück und fragt sich, ob es wirklich ein Veilchen war, das er um ihr Auge zu sehen glaubte, ob sie wirklich so übel zugerichtet war, wie es den Anschein hatte. Ist er im Schlaf gewalttätig geworden? Fängt nun der ganze Alptraum von vorne an?
Um herauszufinden, was er im Schlaf tut, befestigt er eine Kamera an seinem Kopf. Und als er sich am nächsten Morgen die aufgenommenen Video ansieht, ist er mehr als erstaunt. Sein schlafendes Ich schiebt den Schlafzimmerschrank beiseite und legt eine massive Tür mit Zahlenschloss frei, die dahinter liegt.

Nachdem der Klappentext sich schon so toll anhörte, musste ich das Buch natürlich mitnehmen und es dann so bald wie möglich lesen. Es ist ein typischer Fitzek, den ich, wenn ich in den letzten Tagen zum Lesen kam, kaum aus der Hand legen konnte. Man denkt immer, der Klappentext sei schon spannend und gruselig, aber das ist eigentlich in jedem Buch von Sebastian Fitzek, das ich bisher gelesen habe, erst der Anfang.

Man wird als Leser mitten in die Handlung hineingeworfen, was ich persönlich sehr mag. Außerdem schafft es der Autor in jedem seiner Bücher, einen komplett zu verwirren und in Falle dieses Buches hat er es auch geschafft, mich ein kleines bisschen paranoid zu machen, sodass man sich noch besser in die Hauptfigur Leon hineinversetzen kann. Wieder und wieder fragt man sich – wer lügt? Und was ist hier eigentlich los?! Am Ende des Buches bekommt man dann die große Überraschung präsentiert, mit der ich wirklich nicht gerechnet hatte!