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Meteor - Dan Brown, Peter A. Schmidt Dieses Buch haben mir zwei liebe Freundinnen geschenkt und es stand schon viel zu lange ungelesen in meinem Bücherregal…
Es ist Wahlkampf in Amerika. Der bisherige Präsident wird von Senator Sexton herausgefordert, der die NASA, die der bisherige Präsident sehr schätzt, am liebsten abschaffen und die Raumfahrt privatisieren würde. Mit der Wahlkampftaktik des bisherigen Präsidenten geht es bergab, bis die NASA plötzlich einen Meteoriten tief im Eis der Arktis findet.
Rachel Sexton, die Tochter des Senators, die allerdings für den bisherigen Präsidenten arbeitet, wird zum Fundort des Meteoriten geschickt, um den Präsidenten über die aktuelle Lage auf dem Laufenden zu halten. Dort begegnet sie Michael Tolland, einem berühmten Meeresbiologen, der Dokumentarfilme dreht, die sehr beliebt sind und seinem Kollegen, einem Physiker. Aus Vorsicht hat der Präsident unabhängige Wissenschaftler hinzugezogen, die den Meteoriten untersuchen und sich von seiner Echtheit überzeugen sollen. Denn der Meteorit weißt Einschlüsse eines Insekts auf, das auf der Erde überhaupt nicht existieren kann…hat die NASA mit diesem Fund bewiesen, dass es außerirdisches Leben gibt?

Anfangs scheint alles darauf hinzudeuten. Die NASA ist in der Bevölkerung plötzlich wieder populärer denn je und damit auch der bisherige Präsident, weshalb es für Senator Sexton nicht so aussieht, als habe er noch eine Chance, den Wahlkampf zu gewinnen und der nächste Präsident der Vereinigten Staaten zu werden.
Doch durch einen Zufall kommen Zweifel daran auf, dass der Meteorit wirklich vom Mars stammt und plötzlich ist einer der unabhängigen Wissenschaftler spurlos verschwunden. Was hat es mit dem Killerkommando auf sich, das systematisch Menschen eliminiert und wer hat es beauftragt? Und was spielt die engste Vertraute des Präsidenten für ein Spiel, als sie Gabrielle Ashe, die Beraterin Senator Sextons ins weiße Haus bestellt?

Ein ganz normaler Arbeitstag verwandelt sich für Rachel in einen Horrortrip, dem sie gar nicht mehr entkommen kann…oder etwa doch?

Natürlich findet man in diesem Buch viele Thriller-Klischees: Junge, hübsche Frau begegnet einem gutaussehenden Forscher, die beiden werden verfolgt und fast getötet und kommen sich in dieser ausweglos scheinenden Situation näher, etc. Aber das fand ich hier gar nicht so schlimm. Ich fand das Buch sehr, sehr spannend, und auch die Erklärungen zum Meteoriten, von denen ich dachte, sie würden mich aus dem Lesefluss bringen, haben das rein gar nicht getan. „Meteor“ ist ein spannender Polit-Thriller, den ich nur empfehlen kann!