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megchen

Seitenrascheln

Das Lächeln der Frauen - Nicolas Barreau Dieses Buch hier habe ich mir einfach aus unserem Bücherregal geschnappt. Meine Mutter hatte es sich vor einigen Wochen gekauft und auch gleich gelesen. Mich sprachen das Cover und der Titel an und mir war nach etwas Leichtem für Zwischendurch.

Aurélie, die das kleine, aber sehr beliebte Restaurant „Temps de Cerises“ in Paris besitzt, wurde gerade von ihrem Freund verlassen. Vollkommen verzweifelt und niedergeschlagen läuft sie im Regen durch Paris, bis sie, als sie vor einem fürsorglichen Polizisten flieht, plötzlich in einer Buchhandlung steht und das Buch „Das Lächeln der Frauen“ von einem Robert Miller kurzentschlossen kauft und noch in der Nacht ausliest. Eigentlich ist Aurélie keine Leserin, aber dieses Buch fesselt sie, es rettet ihr in dieser Nacht das Leben.

Daraufhin setzt sie alles in Bewegung, den Autoren des Buches kennenzulernen. Das gestaltet sich allerdings als extrem schwierig, da Mr. Miller die Öffentlichkeit scheut und zurückgezogen auf seinem Cottage in England lebt. Das behauptet zumindest André, der Cheflektor des Verlags, in dem das Buch veröffentlicht wurde. Doch dass dahinter noch etwas ganz anderes steckt, bekommt man erst heraus, als man von den ganz persönlichen Problemen, mit denen sich André gerade herumschlagen muss, erfährt…

Auch wenn ich zu Anfang dachte: ‚Nicht schon wieder ein Mensch, der gerade von seinem Partner verlassen wurde!’, hat es mir sehr großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es war einfach herzerwärmend und ich mochte sowohl Aurélie als auch André sehr. Auch wenn die Handlung an manchen Stellen wirklich vorhersehbar war, hat mich das Buch sehr gut unterhalten und in mir ein warmes, wohliges Gefühl hinterlassen.