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Seegrund - Volker Klüpfel, Michael Kobr Ich liebe die Krimis mit Klufti einfach! Da ich die Verfilmung seines ersten Falles, die vor kurzem lief, nicht sonderlich toll und gelungen fand, musste ich zum Ausgleich endlich mal seinen dritten Fall lesen. Und ich wurde wieder versöhnt. Die Bücher sind so toll, da frage ich mich wirklich, wieso sie die Verfilmungen nicht hinbekommen.

Bei einem Familienausflug mit Erika, Kluftingers Sohn Markus und dessen Freundin Yumiko entdeckt Kluftinger am Alatsee eine Leiche in einer großen Blutlache. Doch bei genauerem Hinsehen, stellt sich heraus, dass diese Leiche gar keine Leiche ist, da der junge Mann zwar schwer verletzt ist, aber noch lebt und dass auch die Blutlache keine Blutlache ist.

Am Anfang stehen der Kommissar und seine Mitarbeiter vor einem Rätsel, was Kluftinger umso mehr ärgert, da er bei diesem Fall auch noch unfreiwillig Verstärkung bekommen hat – seine Kollegin Friedel Marx von der Kripo Füssen ist diesmal auch mit von der Partie. Da sie Zigarillo-Kettenraucherin ist, qualmt sie Kluftinger voll, wo sie nur kann, was diesen noch unleidlicher und grantelnder macht, als er sowieso schon ist. Die gemeinsamen Ermittlungen schweißen sie allerdings eben doch zusammen und gemeinsam kommen sie dem Geheimnis des Alatsees immer mehr auf die Spur – auch wenn sie dabei auf eine Gemeinschaft alter Herren stoßen, die eine riesige Mauer aus Schweigen aufgebaut haben, die es zu durchdringen gilt.

Gleichzeitig hat Klufti noch mit einer Erkältung zu kämpfen, gerät durch einen blöden Zufall in ein Sushi-Restaurant und ist gezwungen, rohen Fisch zu essen und schließlich muss er sich auch noch mit den Langhammers auf der Skipiste herumplagen.

Wieder mal ein sehr unterhaltsamer und gleichzeitig am Ende sehr, sehr spannend werdender Fall. Top!