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megchen

Seitenrascheln

Das Bernstein-Teleskop  - Philip Pullman, Wolfram Ströle, Reinhard Tiffert D. hatte mir den dritten Teil der Reihe um den „goldenen Kompass“ schon lange ausgeliehen und jetzt bin ich endlich einmal dazu gekommen, dieses Buch zu lesen. Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich gleich nach dem „Magischen Messer“ „Das Bernstein-Teleskop“ gelesen hätte, denn so musste ich mich erst einmal wieder etwas in der Handlung orientieren und mir ins Gedächtnis rufen, was am Ende von „Das magische Messer“ eigentlich nochmal passiert war. Aber ich kam dann relativ schnell in die Handlung rein und mochte dieses Buch von Anfang an.

Ich fand es toll, dass man die Geschichte der verschiedenen Personen immer in einander abwechselnden Kapiteln verfolgt. Besonders spannend ist auch, dass Lyra und Will in diesem Teil in die Welt der Toten hinabsteigen, da Lyra Roger, der im ersten Band gestorben war, wieder sehen wollte, da er ihr etwas Wichtiges zu sagen hatte. Dafür müssen die beiden Kinder allerdings ihre Daemonen zurücklassen, was sich anfühlt, als habe man ihnen das Herz aus der Brust gerissen.

In diesem Band fand ich Will auch sehr viel sympathischer als im zweiten Band, es war interessant, mitzuerleben, wie er entdeckt, dass auch er so etwas wie einen Daemon hat. Gegen Ende steuerte die Geschichte allerdings kurzfristig auf ein Ende zu, was mir gar nicht gefallen hätte, aber es kam dann zum Glück noch anders und ich konnte mich, so wie es war, mit diesem Ende anfreunden.