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megchen

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Métaphysique des tubes - Amélie Nothomb Ein weiteres Buch von Amélie Nothomb, das ich genauso schnell ausgelesen habe wie die anderen. Ich finde ihren Schreibstil, ihre Art, Geschichten zu erzählen sehr speziell, aber auch unheimlich mitreißend und spannend.
Nachdem mich das letzte ihrer Bücher, das ich gelesen hatte, unsagbar wütend gemacht hat, fand ich dieses wieder nur sehr, sehr skuril.
Es geht um Amélie, die sich, bis sie zwei Jahre alt ist, als Röhre empfindet und deshalb auch nichts tut, was ein normales Kind in diesem Alter tun würde. Selbst als ihre Eltern, die verzweifelt auf irgeneine Reaktion ihres Kindes hoffen, ihr nichts mehr zu essen geben, nimmt sie das gleichgültig hin.

Dieser Zustand der Apathie endet allerdings, als ihre Großmutter zu Besuch kommt und ihr ein Stück weiße Schokolade füttert. Dass sie nun wie alle anderen Kinder, laufen und sprechen lernt, heißt nicht, dass sie sich nun wie ein normales Kind benehmen würde. Amélie ist fest davon überzeugt, eine Gottheit zu sein...
Ich fand dieses Buch sehr amüsant und frage mich wirklich, wie man auf solche Ideen kommt.