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megchen

Seitenrascheln

Lea: Novelle - Pascal Mercier Dieses Buch wollte ich schon lange einmal lesen, meine Mutter hat es mir empfohlen. Es ist wunderschön. Es ist ergreifend und sehr traurig, es fesselt einen, man weiß, dass man buchstäblich auf einen Abgrund zusteuert, aber man kann nichts dagegen tun, man muss einfach weiterlesen und erfahren, was passiert ist.

In dieser Geschichte geht es im Lea und um ihren Vater, der ihr die Sterne vom Himmel holen wollte und am Ende nur hilflos dabei zusehen konnte, wie sie zerbrach und sich selbst zugrunde richtete. Nachdem sie eine Geigerin am Berner Bahnhof hat spielen sehen, möchte Lea unbedingt Geige lernen. Ihr Vater unterstützt sie, denn die Musik holt Lea aus der Lethargie heraus, in die sie gefallen ist, nachdem ihre Mutter starb.

Doch auf ihrem Weg zu mehr Ruhm entgleitet sie ihrem Vater immer mehr, wird immer mehr zu einer Fremden, die nur noch vom Spielen besessen ist.

Eine tragische, aber wunderschöne Geschichte. Sehr empfehlenswert!