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megchen

Seitenrascheln

Die Gabe des Schmerzes - Andrew Miller;Nikolaus Stingl Das Buch wollte ich schon lange mal lesen, weil ich den Titel so interessant fand. Es geht um James Dyer, der von Geburt an keinerlei Schmerz oder sonstige Gefühle empfindet. Seinen Geschwistern und auch seinen Eltern ist er unheimlich, da er nie weint und fast gar nicht spricht.
Als seine Eltern sterben, ist James gezwungen, mit einem fahrenden Händler durch das Land zu reisen und ihm dabei zu helfen, ein sogenanntes "Wundermittel" zu verkaufen. Er schafft es allerdings, diesem Händler zu entkommen und wird schließlich sogar zu einem der besten Wundärzte des Landes.

Als er sich auf eine gefährliche Reise nach Russland begibt, um die Kaiserin zu impfen, überstürzen sich die Ereignisse und James erfährt zum ersten Mal, was es heißt, Gefühle zu haben und Schmerzen zu empfinden.

Es hat wirklich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem "Parfum", mit dem es auf dem Buchrücken verglichen wird und doch ist die Geschichte anders. Ich fand es spannend geschrieben und es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, auch wenn einem die Hauptperson, James Dyer, erst gegen Ende überhaupt ein bisschen sympathisch wird.