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megchen

Seitenrascheln

Die Selbstmord-Schwestern - Jeffrey Eugenides Das zweite Buch von Geoffrey Eugenides, das ich gelesen habe. Und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Eugenides schreibt immer über so seltsame Leute. Sehr, sehr seltsame Leute.
Aber auch wenn ich es komisch fand, mochte ich das Buch. Ich kann allerdings nicht richtig erklären, warum.

Es geht um die Familie Lisbon. Als Cecilia Lisbon sich in der Badewann die Pulsadern aufschneidet und dann, einige Wochen, nachdem sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, auf einer Party, die eigens für sie veranstaltet wurde, aus dem Fenster springt, verändert das die Leben ihrer vier Schwestern ebenso wie die Leben der Nachbarsjungen, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun scheinen, als die Lisbon-Mädchen zu beobachten.

Eine Zeit lang scheint es so, als würde alles wieder seinen normalen Lauf nehmen, doch als die Familie das Haus gar nicht mehr verlässt und die Nachbarjungen Hilferufe der Mädchen empfangen, beschließen sie, die vier aus ihrem Elternhaus zu befreien. Diese Befreiungsaktion nimmt allerdings ein völlig anderes Ende als erwartet.