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megchen

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Der Report der Magd - Margaret Atwood Ein Buch, das gewisse Ähnlichkeiten mit "1984" aufweist. Und doch etwas anders ist. Die Erzählerin der Geschichte, Desfred, ist eine sogenannte Magd in der Republik Gilead, zu der ein Teil Amerikas wurde. Frauen ist es nicht mehr erlaubt, Geld zu besitzen oder arbeiten zu gehen. Sie werden in drei Gruppen unterteilt: die Ehefrauen, die von allen Frauen noch das "normalste" Leben führen können, die Marthas, die zuständig für Hausarbeiten wie kochen, putzen und waschen sind und die Mägde, die für den Einkauf im Haushalt zuständig sind, deren wichtigste Aufgabe aber ist, für Reproduktion zu sorgen.
Da die Geburten sehr zurückgegangen sind, werden den Kommandanten Frauen zugeteilt, die in der Lage sind, Kinder zu empfangen und auszutragen. Um den Fortbestand der menschlichen Art zu sichern, schlafen nun die Kommandanten jeden Monat einmal mit ihrer Magd, die Ehefrau ist bei diesem obskuren Szenario dabei.

Doch noch haben alle diese Frauen, die nun Mädge sind, ihr altes Leben nicht vergessen, denn sie hatten noch ein früheres Leben, sie hatten Familie und auch Kinder. Es ist eine sehr beklemmende Zukunftsvision, aber ein unheimlich spannendes Buch. Ich kann es nur weiterempfehlen.