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megchen

Seitenrascheln

Die Tore Der Welt - Ken Follett Dieses Buch hat mir mein Onkel schon letzten September ausgeliehen, weil er meinte, ich müsse dieses Buch unbedingt mal lesen, er fände es so toll.
Mich hat es etwas abgeschreckt, dass es ein "Historienschinken" ist und dass es über 1200 Seiten hat. Normalerweise mag ich es, wenn Bücher so dick sind, dann hat man wenigstens viel zu lesen, aber irgendwie bin ich jetzt doch ganz froh, dieses Buch ausgelesen zu haben.
Worum es geht, lässt sich schwer beschreiben, einfach, weil so eine Fülle an verschiedenen Figuren vorhanden ist und man fast die ganze Lebensgeschichten der vielen Hauptfiguren erzählt bekommt. Mir waren auch nicht sonderlich viele der Hauptfiguren sympathisch, muss ich sagen, einige hatten eine etwas seltsame Vorstellung von Moral und eine sehr merkwürdige Art, dafür zu sorgen, dass ein anderer Mensch sie liebt.

Es wirkte, als wolle Ken Follett sein gesamtes Geschichtswissen in diesem Roman ausbreiten und eben beispielhaft anhand der Figuren erklären, zu was man es im Mittelalter alles bringen konnte oder welches Schicksal die Menschen da ereilen konnte. Ich finde, er hätte sich auch kürzer fassen können.
Das Buch war nicht schlecht, aber sonderlich gut gefallen hat es mir auch nicht.