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Susannah (Der dunkle Turm, #6) - Stephen King, Wulf Bergner Das war meiner Meinung nach bis jetzt mit Abstand das seltsamste Buch dieser Reihe. Anfangs befinden sich zumindest Roland, Jake, Eddie, Oy und Pere Callahan noch in der "Calla", nur Mia, die Susannahs Körper übernommen hat, ist durch die verlorene Tür in der Höhle in eine andere Welt geflohen.
Dort versucht nun Mia im mordernen New York ihr Kind zur Welt zu bringen. Doch sie kann sich nur mit der Hilfe von Susannah in der Stadt zurechtfinden und dass Detta Walker, die Susanna glaubte, los zu sein, sich auch noch ab und zu einmischt und die Kontrolle über den Körper übernimmt, den sich die drei Frauen teilen, macht die Sache nicht gerade einfacher.

In der Zwischenzeit werden Jake, Oy und Pere Callahan in genau dieselbe Version New Yorks befördert und sie machen sich auf, Susannah zu retten.
Roland und Eddie hingegen werden von der Tür nach Maine befördert, wo sie ein zweites Mal auf Calvin Tower treffen. Der Antiquar, der von einer üblen Mafiabande erpresst wird und dem sie das (noch) unbebaute Grundstück, auf dem die Rose steht, die sie schützen müssen, abkaufen wollen, ist sich der Gefahr, in der er schwebt, nicht im geringsten bewusst.

Schließlich treffen Roland und Eddie noch auf ihren "Erschaffer", Stephen King.

Die Idee, sich selbst ins eigene Buch einzubauen, fand ich eigentlich gar nicht schlecht, nur finde ich es etwas gruselig, dass Stephen King einen Zeitungsartikel über seinen eigenen Tod verfasst hat. King hatte an diesem Tag wirklich einen schweren Autounfall, bei dem er von einem Wagen erfasst wurde, allerdings starb er nicht.